Nach drei Jahren als Pfarrer von Blönsdorf wurde Johannes Schimming in einem emotionalen Gottesdienst „Segen to go“ am 14.6.2026 verabschiedet.
Vieles ist gewachsen in dieser Zeit und um so größer ist die Traurigkeit über seinen Weggang.
Joachim Schmidt, der GKR Vorsitzende des Kirchspiel Blönsdorf schreibt zu diesem Anlass:
Verabschiedung von Pfarrer Johannes Schimming
In wenigen Tagen wird unser Pfarrer, Johannes Schimming, nach etwas mehr als 3 Jahren seinen Entsendungsdienst im Kirchspiel Blönsdorf beenden. Zu Beginn seiner Tätigkeit sagten Bekannte aus dem Pfarrbereich Pratau uns voraus: „Ihr bekommt einen guten Pfarrer“. Diese Aussage war nicht übertrieben, sondern wir konnten dies bereits nach kurzer Einarbeitungszeit bestätigen. Innerhalb weniger Woche besuchte er alle 13 christlichen Gemeinden unseres Kirchspiels und fand den Kontakt zu Christen und Nichtchristen. Zunächst dachten wir, dass die Neugier auf den neuen Pfarrer nach einiger Zeit nachlassen würde, aber es kam anders. Mit viel Elan und Geschick gelang es ihm „Altes zu bewahren“ und „Neues aus zu probieren“.
Seine offene und herzliche Art mit Menschen aller Altersgruppen in Kontakt zu kommen bzw. mit ihnen zu sprechen, half neue „Türen und Tore“ zu öffnen. Neben vielen kleinteiligen, organisatorischen Arbeiten lagen ihm die seelsorgerischen Tätigkeiten besonders am Herzen. Anerkennung und Respekt zollten nicht nur Kirchenmitglieder, sondern auch konfessionslose Mitbürger sowie Geschäftsleute. Viele sprachen dann von „unserem“ Pfarrer. Beeindruckend fanden bzw. finden Besucher von Gottesdiensten und Amtshandlungen die verständliche Art und Weise in seinen Predigten christliche Inhalte zu vermitteln, Trauernde zu begleiten oder jungen Menschen ein Rüstzeug für den kommenden Lebensabschnitt zu geben.
Im Gemeindekirchenrat verstand er es vorhandenes Wissen mit eigenen Gedanken zu verknüpfen. So gelang es begonnene Bauprojekte fertig zu stellen, neue wachsen zu lassen und nicht zuletzt mit Erfindungsreichtum geistige Höhepunkte zu schaffen. Nicht immer war der Kontakt zu verschiedenen Behörden und Institutionen von Erfolg gekrönt, wobei er trotzdem immer wieder versuchte lösungsorientiert zu handeln und dabei seine positive Grundhaltung zu zeigen. Die Rahmenbedingungen für eine unbefristete Anstellung in unserem Kirchspiel waren leider nicht günstig.
In der nun endenden Entsendungszeit haben nicht nur wir seine verlässliche und umsichtige Art schätzen gelernt. Wir wünschen ihm für den kommenden Lebensabschnitt Gesundheit, persönliches Wohlergehen und Gottes Segen.
Joachim Schmidt
Vorsitzender des Gemeindekirchenrates
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